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Der Telekommunikationsanbieter Versatel hat sich dazu entschlossen, sein Endkunden-Kabelgeschäft zu verkaufen. Versatel möchte sich in Zukunft verstärkt auf das Geschäft mit Unternehmenskunden spezialisieren. Hierfür schafft Versatel neue Kapazitäten und löst sich auch vom Endkundengeschäft, das man in Zukunft nicht mehr forcieren will. Versatel begibt sich somit zielstrebig auf den Weg, seine Unternehmensstrategie weiter zu verfolgen. Das Unternehmen Versatel verkauft den Endkunden-Geschäftsbereich an den Finanzinvestor Chequers Capital. Rund 66 Millionen Euro ist dem Finanzinvestor dieser Geschäftsbereich wert. Zusätzlich wurde aber auch noch ein Wholesale-Geschäft vereinbart, das Versatel von Chequers Capital erhält. Dieses beläuft sich auf einen Umsatz von etwa neun Millionen Euro. Somit hat Versatel auch gleich einen neuen Kunden gewonnen.
Das Endkunden-Kabelgeschäft von Versatel wurde bisher unter der Tochterfirma Versatel Kabel GmbH geführt. Diese Firma wird somit nun aus dem Unternehmen Versatel ausgegliedert und der Chequers Capital Gruppe angegliedert. Versatel wird jedoch als Carrier weiterhin zur Verfügung stehen und Chequers Capital hier auf diese Weise unterstützen. Mit den Endkunden wird Versatel allerdings in Zukunft nichts mehr direkt zu tun haben. Stattdessen möchte sich der Anbieter Versatel in Zukunft voll und ganz auf das B2B-Geschäft konzentrieren. Hier hat der Anbieter bereits einige Erfolge erzielt, indem Verträge mit namhaften Unternehmen abgeschlossen werden konnten, bei denen Versatel nun für die Telekommunikationsinfrastruktur sorgt. Dadurch konnte sich Versatel bereits einen großen Vorsprung zur Konkurrenz aufbauen. Einen großen Vorteil stellt dabei vor allem die Tatsache dar, dass Versatel über ein eigenes Netz verfügt, das für diese Tätigkeiten genutzt werden kann.
Kunden und auch Partner von Versatel Kabel werden durch den Verkauf dieses Geschäftsbereiches keine Unterschiede wahrnehmen. Denn Chequers Capital will das Unternehmen gemeinsam mit dem bereits bestehenden Management von Versatel Kabel weiter entwickeln. Auch bestehende Verträge werden natürlich auch weiterhin laufen und existent bleiben. Egal, ob es sich dabei um Endkundenverträge oder Partnerverträge handelt.
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