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Im Jahre 2008 war es soweit, dass Versatel den Kabelnetzbetreiber AKF aufkaufte. Ziel des Telekommunikationsunternehmens ist es unter anderem auch gewesen, dass Versatel neue Kundenkreise für sich gewinnen wollte. Doch der Erfolg als kleiner Kabelnetzbetreiber ist ausgeblieben. So kommt es auch, dass der Anbieter sämtliche Anteile von der Versatel Kabel GmbH verkaufte; und zwar an den Finanzinvestor Chequers Capital. Dies wurde erst vor Kurzem von dem Telekommunikationsunternehmen selbst bekannt gegeben.
Wobei Versatel aber in der Vergangenheit ebenfalls MediaHome aufgekauft hat. Außerdem kamen in letzter Zeit immer wieder Gerüchte und Spekulationen auf, dass Versatel vielleicht auch die Primacom GmbH übernehmen wird. Doch erst kürzlich erklärte der Anbieter, dass dem nicht so sei. Allem Anschein nach möchte sich das Unternehmen wieder vermehrt auf sein B2B-Geschäft konzentrieren, und dieses weiter ausbauen. Somit würden anderen Unternehmen das Netz von Versatel zur Verfügung stehen, um das Datenaufkommen durch zuleiten. Hierbei möchte der Anbieter dann aber nicht nur mit den unterschiedlichen Betreibern der Kabelnetze zusammenarbeiten, sondern ebenfalls mit den Unternehmen, welche im Mobilfunk tätig sind. Bei Versatel Kabel dagegen stehen wohl kaum Veränderungen im Raum. Denn das bisherige Management soll bestehen bleiben, und das Unternehmen auch weiterhin leiten. Für die Kunden sowie die Partner gibt es wohl keine Umstellungen.
Damit ist Versatel nun nicht mehr mit dabei, wenn es um das Endkunden-Kabelgeschäft geht. Allerdings muss der Verkauf zunächst noch von den Kartell- und Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Somit hat sich diese geschäftliche Sparte für Versatel nun zunächst einmal endgültig erledigt. Und inwieweit die Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmen, in puncto Netz überlassen für deren Datenaufkommen zustande kommt, das bleibt abzuwarten. Allem Anschein nach dürfte dieses Vorhaben aber unter keinem einem allzu schlechten Stern stehen. Für den Verkauf der Kabelgesellschaft hat Versatel immerhin 66 Millionen Euro bekommen. Dazu kommt ein Wholesale-Vertrag, welcher einen Umsatz von sage und schreibe circa neun Millionen Euro einbringt.
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