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Jetzt kann es mit absoluter Sicherheit gesagt werden; die freenet Ag hat mit der adm group GmbH & Co. KG einen Kontrakt über den Verkauf der fcc ( freenet Customer Care GmbH ) in Kiel unterschrieben. Wobei allerdings die Verkaufssumme nicht genannt wird. Der Vertrag ist eine Folge davon, dass das Internet-Geschäft der freenet AG zu einem vorherigen Zeitpunkt an die 1&1 Internet AG verkauft wurde. Denn durch diesen Vorgang verringerte sich das Auftragsvolumen der fcc.
Wäre das Call Center - welches im Bereich der Telekommunikation tätig ist - weiter bei freenet geblieben, so könnte (lt. freenet) keine Auslastung von 100 Prozent gewährleistet werden. Und damit müsste ein Wegfall von Arbeitsplätzen die logische Folge sein. Durch den Verkauf aber wurde dies verhindert. Eine komplette Schließung des Call-Centers wurde, gerade im Hinblick auf die vielen Arbeitsplätze, nie in Erwägung gezogen. Zudem ist die adm group nicht gerade unbekannt. Sie besitzt bereits Standorte in Berlin, Anklam, Rostock und Mannheim. Ihre Tätigkeiten sind vielseitig, und liegen in den Bereichen Call Center, Werbeagentur, IT-Lösungen, sowie Personalleasing, Beratung, und ebenfalls Training. Die adm group hat sogar verlauten lassen, dass sie den neu erworbenen Standort in Kiel „perspektivisch ausbauen“ möchte. Zwar steht der Verkauf der freenet Customer Care GmbH noch unter dem Vorbehalt der standardmäßigen Bedingungen, wie beispielsweise der benötigten Zusage des Bundeskartellamtes, aber generell dürfte dies wahrscheinlich kein Problem darstellen.
Für die Mitarbeiter der freenet Customer Care GmbH bedeutet der Verkauf des Call-Centers immerhin der Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Was garantiert unter der dortigen Belegschaft zu einiger Erleichterung führen dürfte. Die freenet AG hat mit dieser Transaktion bewiesen, dass ihr auch das Wohl ihrer Mitarbeiter am Herzen liegt. Denn schließlich stand eine Schließung des Standortes, wie bereits oben erwähnt, außer Frage. Mit dem Verkauf konnte also dem Konzern genauso geholfen werden, wie den Mitarbeiten.
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