Im Streit um die langen Wartezeiten bei Kunden der Telekom-Wettbewerber (derzeit sollen rund 100.000 in der Warteschleife hängen) gibt die Deutsche Telekom den "Schwarzen Peter" an die Wettbewerber zurück.
In einer Pressemitteilung heisst es, T-Home erfülle bereits drei Monate früher als gewünscht die Vorgaben der Bundesnetzagentur und stelle die gewünschten Schaltkapazitäten zur Verfügung. Trotzdem könne es für die Kunden immer wieder zu Verzögerungen beim Anschluss von DSL kommen. Ursache hierfür sei aber das Verhalten der Wettbewerber, die immer wieder die vereinbarten Auftragsmengen überschritten und sich nicht an die Planabsprachen hielten.
Um die Wartezeiten für den Kunden so gering wie möglich zu halten, fordert nun T-Home Wettbewerber wie Arcor, Vodafone, 1&1, Alice oder freenet auf, ihre Verträge zeitnah auf das TAL-Standardangebot umzustellen. Des Weiteren müssten die Wettbewerber ihre Prozesse und ihre Planungsgenauigkeit verbessern und ihren Kunden klare Aussagen über Bereitstellungstermine machen.