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Momentan machen Drohungen des spanischen Präsidenten von Telefònica in Spanien die Runde. Berichten zufolge, die aus dem dortigen Land stammen, hat dieser wohl deutlich gemacht, dass er die Internetdienstleister, wie etwa Google, oder aber auch ebenfalls andere Betreiber von Suchmaschinen, zur Kasse bitten möchte. D. h. das diese für die Nutzung der Datennetze bezahlen sollen. Nach der Meinung des Chefs von Telefònica in Spanien möchte man nicht mehr dabei stehen, und sehen, wie die diversen Internetdienstleister ihre Angebote darstellen. Und das auf für sie kostenfreie Datenautobahnen; woran die Betreiber des Netzes nichts verdienen.
Außerdem vertritt der Telefònica-Chef die Meinung, dass eine solche Forderung von Gebühren an die Dienstleister im Internet notwendig seien. Doch ganz so einfach ist die Sachlage natürlich nicht. Denn immerhin fordert die US-Regierung, sowie ebenfalls die EU, Netzneutralität. Dies sieht so aus, dass die Benutzung der Netze eben nicht vollkommen im Bereich des freien Marktes liegen sollen. Es ist vorgesehen, dass eine freie, sowie ebenfalls kostenlose Nutzung von den Datenleitungen zwischen den Backbones erfolgt. Wobei im Moment durchaus etwas bezahlt wird, aber dies ist eben wie bisher bei den Betreibern der Netze die Anbindung der Rechenzentren an die diversen Unternehmen. Sowie ebenfalls der Anschluss von den Zugangskunden.
Momentan machen die Forderungen von Telefònica aber „nur“ in Spanien die Runde. Wobei es allerdings nicht unbedingt nur bei diesem Land bleiben muss. Denn sollten sich die Netzbetreiber in diesem Punkt durchsetzen können, dürfte es rein spekulativ lediglich eine Frage der Zeit sein, bis derartige Forderungen ebenfalls beispielsweise in Deutschland Einzug halten. Ob dies hierzulande aber wirklich durchzusetzen ist, das wäre dann wiederum eine andere, gute Frage. Allerdings könnte es durchaus möglich sein, dass wenn sich in Spanien die Netzbetreiber gegen die vorhandene Netzneutralität durchsetzen, es in Zukunft ein Datennetz geben könnte, welches sich in zwei Klassen aufteilt. Die weitere Entwicklung dieser Thematik dürfte also u. U. sehr spannend verlaufen.
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