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o2 verhandelt in Kleingartach um neue Sendemasten
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06.02.2010, Osnabrück
Der Mobilfunkanbieter o2 und die Gemeindevertretung von Kleingartach wollen demnächst intensive Verhandlungen aufnehmen. Zum Zeitpunkt wird noch ein Termin gesucht, um miteinander ins Gespräch treten zu können. Denn bisher stehen bereits zwei verschiedene Sendemasten des Mobilfunkanbieters o2 in dem Ortsteil, mit denen die Signalstärke für die Nutzer in der Region gewährleistet werden soll. Die Sendemasten sind laut Ansicht der Gemeinde und auch der Bürger allerdings an nicht unbedingt optimalen Orten errichtet worden, da sie das Ortsbild beeinträchtigen und keinen schönen Anblick bieten. Auch wurde die Gemeindevertretung im Vorhinein nicht ausreichend über die Errichtung der Sendemasten informiert, wie man sich dies erwartet hätte, sondern wurde sozusagen vor vollendete Tatsachen gestellt. Gemeinde möchte eine Stellungnahme von o2Ein Sendemast wurde erst Ende des letzten Jahres installiert. Techniker, die im Auftrag von o2 arbeiteten, errichteten den Sendemasten dabei auf dem Dach einer Firmenhalle. Die Gemeinde wusste bis dahin nichts davon und war dementsprechend auch vor den Kopf gestoßen. Generell ist der Mobilfunkbetreiber zwar nicht dazu verpflichtet, sich für Sendemasten dieser Größenordnung die Genehmigung bzw. das Einverständnis von der Gemeinde einzuholen, jedoch hätte sich die Gemeinde ein solches Vorgehen doch erwartet, da sich die Kommunen und die Spitzenverbände auf eine kooperative Zusammenarbeit in dieser Hinsicht geeinigt hätten. Das Vorgehen in Kleingartach entspricht jedoch nicht dieser Vereinbarung. Man wird zwar wahrscheinlich keine rechtlichen Schritte gegen den Mobilfunkbetreiber einleiten können, um eine Demontage der Sendemasten erzielen zu können, aber dennoch möchte man o2 um Stellungnahme bitten und vor allem auch für mögliche, zukünftige Projekte eine gemeinsame Basis finden. Lösungen für die Zukunft sollen erarbeitet werdenFür etwas Unverständnis hat auch die Frage gesorgt, warum die zuletzt errichtete Sendeanlage nicht einfach auf einen der bereits existierenden Sendemasten in der Gemeinde aufgesetzt worden ist, was technisch möglich gewesen wäre. Diese Frage, aber eben auch die Frage zur überraschenden Vorgehensweise seitens des Mobilfunkbetreibers, sollen nun geklärt werden. Gemeinsam will man auch Lösungen für die Zukunft erarbeiten. Autor: Redaktion fastline
» zur o2 Webseite Adresse: o2 Georg Brauchle Ring 23-25 80992 München
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