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Im Moment hat es den Anschein, als ob die Telekom nicht aus dem Sumpf der Datenschutzverstöße heraus kommt. Denn jetzt wurde erneut prekäres bekannt. So wie es aussieht, hat der Telekommunikationsanbieter anscheinend einem externen Partner erlaubt, auf die Daten der Kunden im Mobilfunkbereich von T-Mobile zuzugreifen. Wobei es sich hier immerhin um 16 Millionen Nutzer handelt. Dies sei, Berichten zufolge, im Jahre 2007 erlaubt worden. Allem Anschein nach hat die Telekom dies sogar gegen die Ratschläge ihrer eigenen Datenschutzexperten durchgeführt.
Allein diese Tatsache würde bereits ausreichen, um - wieder einmal - einen dunklen Schatten auf das Telekommunikationsunternehmen zu werfen. Aber es kommt hierbei noch etwas dazu. Denn es sieht so aus, als sei dieser Partner The Phonehouse (kurz auch THP genannt); ein Mobilfunkdienstleister, welcher die Nachfolgefirma des Handelsunternehmens ABC Telekom ist. Letzter genannte wurde in früheren Zeiten von Renè Obermann, dem Chef der Telekom, gegründet. Nun befinden sich diverse, hochrangige Manager des Anbieters im Erklärungsnotstand. Denn die Verträge, welche für diese spezielle Absprache nötig gewesen sind, wurden von Philipp Humm (damals der Chef von T-Mobile Deutschland), abgesegnet; sprich unterschrieben. Doch auch Timotheus Höttges soll den damaligen Verhandlungen beigewohnt haben. Er ist der jetzige Finanzvorstand des Unternehmens. Außerdem war wohl ebenfalls Manfred Balz mit von der Partie. Dieser hat im Moment den Posten des Datenschutzvorstandes inne; damals jedoch leitete er die Rechtsabteilung. Wobei diese den damaligen Vertrag durchgehen ließ.
Das Ganze geschah damals wohl deshalb, weil die Kunden von THP auf das Netz der Telekom umgestellt werden sollten. Denn The Phonehouse wollte keine Mobilfunkminuten mehr anbieten, sondern lediglich Geräte verkaufen. Hier vertritt Peter Schaar (Bundesdatenschutzbeauftragter) die Meinung, dass der Zugriff auf die Daten beschränkt hätte, verlaufen sollen. Und zwar auf die definitiv zu betreuenden Kunden. Er und die Bundesnetzagentur werden der Sache nachgehen. Währenddessen verkündet die Telekom, dass niemand der o. g. Mitarbeiter von den Datenschutz-Bedenken der eigenen Leute gewusst hat. Heutzutage würde allerdings ein derartiger Zugriff nicht mehr infrage kommen.
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