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Glasfaserkabel werden in Zukunft im Hinblick auf die Stromversorgung ebenso eine wichtige Rolle spielen wie bei der Versorgung der Kunden mit Breitband-Anschlüssen, die eine gewisse Stärke aufweisen. Daraus schließen immer mehr Energieversorger (EVU), dass sich ein neues Geschäftsfeld ergibt. Da in wenigen Jahren etwa drei Viertel aller Haushalte mit Breitband-Anschlüssen ausgestattet sein werden, bedenken dies die EVU bereits jetzt bei Neu- und Umbau- bzw. Modernisierungsarbeiten und legen im Zuge dieser Arbeiten Leerrohre oder Glasfaserkabel ein. Durch die Verwendung von Glasfaserkabeln in der Telekommunikationsbranche ergeben sich zahlreiche Vorteile, von denen die Anbieter von Telekommunikation profitieren. Glasfaserkabel würden eine Stärke von mindestens 50 MBit pro Sekunde bei Breitband-Anschlüssen ermöglichen. Dies wäre ein effizienter Vorteil für alle Kunden, die Wert auf Geschwindigkeit legen.
Auf der 2. EUROFORUM-Konferenz in Frankfurt am Main werden besonders die Möglichkeiten eines Ausbaus der Glasfaser-Infrastruktur in ganz Deutschland besprochen. Vorteile ergeben sich daraus für die Stadtwerke, die Netzbetreiber und die Energieversorger. Auf der Konferenz sollen erste Ergebnisse der Stadtwerke München präsentiert werden, die in München bereits ein Pilotprojekt gestartet hat und einige Stadtteile mit Glasfasernetzen ausgestattet hat. Für dieses Vorhaben investierten die Stadtwerke München etwa 150 Millionen Euro, wobei man das Datennetz als eines der modernsten in Europa bezeichnen kann.
Der Einsatz von Glasfasernetzen bietet mehrere Möglichkeiten für Geschäftsmodelle. Eines davon ist „Open Access“. Hierbei werden Infrastruktur und Dienste getrennt. Den Stadtwerken stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, wie sie ihre Netze für andere Dienstleister offerieren können. Die Vorteile der Glasfasernetze und bisherige Modellversuche werden auf der Konferenz von verschiedenen Sprechern näher erläutert. Zum Beispiel stellt Dr. Cara Schwarz-Schilling von der Bundesnetzagentur die Möglichkeiten der Investitionen vor, während Peter Zbinden von Energie Wasser Bern und Markus Past von Linz Strom ihre Erfahrungen mit dem Glasfasernetz in der Schweiz und in Österreich präsentieren. Von NetCologne berichtet Horst Schmitz über bisherige Fortschritte und Erfolge beim Ausbau des Glasfasernetzes.
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