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Bundesnetzagentur: Preise für IP-Bitstrom-Zugang genehmigt
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14.05.2008, Bonn
Die Bundesnetzagentur hat der Telekom die Entgeltgenehmigung für das neue DSL Vorleistungsprodukt "IP-Bitstrom-Zugang" erteilt. Beim IP-Bitstrom-Zugang überlässt die Telekom den Wettbewerbern wie z.B. Arcor, 1&1, Alice oder freenet einen DSL-Anschluss und befördert den hierrüber geleiteten Datenstrom über ihr Konzentratornetz zum zugehörigen Breitband-Point-of-Presence, wo er an den Wettbewerber übergeben wird. Damit versetzt der IP-Bitstrom die Wettbewerber in die Lage, ihren Endkunden breitbandige Internetzugänge anzubieten. Die Telekom war bereits in einer im Vorfeld ergangenen Regulierungsverfügung verpflichtet worden, ihren Wettbewerbern auf Nachfrage einen solchen, entbündelten Breitbandzugang auf der Basis des IP-Bitstrom zu gewähren. Für die gefragten Stand alone-Varianten, bei denen der Kunde keinen gesonderten Telefonanschluss mehr neben dem DSL-Anschluss benötigt, wurde der Grundpreis von 19,05 Euro genehmigt. Dieser Preis beinhaltet eine Bandbreiteninanspruchnahme von im Schnitt 50 kbit/s je Anschluss in der Hauptverkehrsstunde. Sollten Kunden über einen IP-Bitstrom künftig, wie von der Telekom prognostiziert, höhere Verkehrsmengen, nämlich durchschnittlich 75 kbit/s in Anspruch nehmen, erhöht sich das Entgelt für die monatliche Überlassung um 1 Euro auf insgesamt 20,05 Euro.
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