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Auch Missbrauchsverfahren bei "letzter Meile" gegen Telekom eingestellt
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09.05.2008, Bonn
Nach der Einstellung des Missbrauchsverfahrens wegen Verzögerungen bei DSL-Schaltungen hat die Bundesnetzagentur nun auch das Missbrauchsverfahren bei der Bereitstellung der "letzten Meile" eingestellt. "Eine Marktbehinderung lag nicht vor und war auch nicht in unserem Interesse", sagte T-Home Vorstand für Sales & Services Timotheus Höttges. "Wir haben erhebliche Anstrengungen unternommen und zusätzliche Mittel investiert, um die durch starke Nachfrage aufgetretenen Engpässe bei der letzten Meile zu beseitigen", sagte Höttges. Die überbuchten Kapazitäten sind von der Telekom inzwischen abgearbeitet, was auch durch die Wettbewerber auf dem DSL Markt bestätigt wurde. Auch zukünftig möchte die Telekom beim Thema letzte Meile mit ihren Wettbewerbern an Lösungen zu Gunsten der Kunden arbeiten. "Es freut mich um so mehr, dass wir trotz der hohen Mengen bei der TAL-Bereitstellung unseren Neukundenmarktanteil bei DSL mit 43 Prozent stabil halten konnten", so Höttges. Seitens der Telekom wird zudem positiv bewertet, dass der Markt diesmal auch ohne Eingriff der Regulierungsbehörde eine Einigung erzielen konnte. Die von der Bundesnetzagentur geforderten 330.000 Schaltungen stellt die Telekom nun schon seit Beginn des Jahres zur Verfügung. Zur Erhöhung der Transparenz im Bestellprozess hat die Telekom sich außerdem gegenüber dem Regulierer verpflichtet, spätestens vier Wochen nach Monatsende, eine Auflistung der Marktentwicklung bereitzustellen: Damit kann die Bundesnetzagentur dann pro Wettbewerber, Nachfrage nach Planungsabsprachen, vereinbarte Liefermengen, tatsächlich eingegangene Auftragsmengen und Schaltungen der "letzten Meile" einsehen. Auf diesem Wege sollen Engpässe durch starke Nachfrage für den Regulierer schon frühzeitig erkennbar sein. "Nur durch kooperatives Verhalten aller und die Einhaltung der vereinbarten Planmengen können längere Wartezeiten für die Kunden verhindert werden, da die Kapazitäten für die Bereitstellung bei der Deutschen Telekom nicht beliebig flexibel sind", so Höttges.
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