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Am 16. Februar ist es endlich soweit gewesen; die Telekom hat ihr, im Vorfeld bereits angekündigtes Angebot, innerhalb der Tarifrunde mit Verdi offenbart. Allerdings war dieser Versuch zu einer Einigung zu gelangen, nicht gerade mit Erfolg gekrönt. Denn die Gewerkschaft Verdi hat das Angebot der Telekom, betreffend ihrer Mitarbeiter von T-Systems, abgelehnt. Der Telekommunikationsanbieter hatte vorgeschlagen, dass ein Wachstum des Lohnes von drei Prozent in zwei Stufen erfolgen sollte; und das bei zwei Jahren Laufzeit. Zusätzlich sollte aber ebenfalls noch eine Erstbeteiligung dazukommen, vorausgesetzt, dass T-Systems seine geschäftlichen Ziele für dieses Jahr erreicht.
Dieses Angebot steht allerdings im Gegensatz zudem, was die Gewerkschaft verlangt. Denn Verdi fordert immerhin fünf Prozent mehr Gehalt für die Mitarbeiter von T-Systems; und das bei einer Laufzeit von lediglich einem Jahr. Demnach kann wohl gesagt werden, dass nach der nunmehr dritten Verhandlungsrunde verhärtete Fronten bei den beiden Parteien herrschen. Verdi zieht hieraus allerdings Konsequenzen, welche die Telekom bald zu spüren bekommen wird. Denn für den 17. Februar sind jetzt definitiv Warnstreiks angesagt. Diese sollen in verschiedenen Städten durchgeführt werden. Was für die Deutsche Telekom sicherlich mehr als spürbar sein wird. Denn immerhin handelt es sich bei T-Systems schließlich um die Großkundensparte der Telekom. Nachdem nun seit einigen Tagen die Spekulationen hin und her gingen, ob es nach dieser Tarifrunde Warnstreiks geben wird, sind die Gerüchte jetzt zur Wahrheit geworden.
Das Angebot seitens der Telekom wurde von Lothar Schröder, dem Verhandlungsführer von Verdi, mit der Bemerkung abgetan, dass dies „keinerlei Basis für eine Einigung“ biete. Was natürlich sehr eindeutige Worte sind. Wie die Telekom weiterhin reagieren wird, ist im Moment noch vollkommen offen. Fest steht lediglich, dass diese dritte Verhandlungsrunde grundlegend fehlgeschlagen ist. Jetzt stehen zweifellos zunächst einmal die besagten Warnstreiks an. Spannend wird es dann garantiert weitergehen, bei den Tarif-Verhandlungen betreffend der Mitarbeiterschaft der Telekom-Tochter T-Systems.
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16.000 | |||||||||||
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