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UMTS : Mobiles Internet vom Prepaid-Discounter oder doch Flatrate

 
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Bild: Quickster 25.06.2009, Osnabrück

Das größte Problem, wenn man mobiles Internet nutzen möchte, ist nicht die Affinität zur Technik oder deren Verständnis, sondern die Wahl des richtigen UMTS Tarifs. Allzu leicht, das hört und sieht man oft genug in einschlägigen Fernseh-Magazinen, wird man Opfer falscher UMTS Tarife, die einen im schlimmsten Fall Tausende Euros teure Rechnung bescheren. Dabei ist dem Nutzer selbst nicht unbedingt ein Vorwurf zu machen, denn wer weiß denn schon genau, was es heißt, 5 Mbyte Volumen inklusive zu haben? Wie viel ist das, was kann man damit anfangen? Schaut man sich nur normale Internetseiten mit wenig Bildern und Filmen oder Musikdateien via UMTS an, kann man schon etliche Seiten lesen. Aber eine einzige Seite mit einem kleinen Video und das Volumen ist aufgebraucht. Danach geht es dann ans kostenpflichtige UMTS Surfen, das dann teuer wird. Ein weiter Faktor ist das Gerät, mit welchem die Internetinhalte geöffnet werden. Etliche Anbieter bieten ihre Inhalte optimiert für die Nutzung mit dem Handy an. Die hier generierten Daten halten sich in Grenzen. Wenn aber mobil per Notebook zugegriffen wird, steigt das Datenvolumen rapide an. Selbst, wer im mobilen Bereich auf eine Flatrate zugreift, hat - entgegen der sonstigen Bedeutung des Begriffs - nicht automatisch unlimitiert freie Bahn. Die meisten Anbieter wechseln ab einem Volumen von 5 Gbyte den Zahlungsmodus oder aber sogar die Übertragungstechnik von UMTS / HSDPA auf GPRS, was selbst mit EDGE-Technik einen entsprechenden Einbruch darstellt.

Volumenpakete können richtig teuer werden

Wenn man sich nun mit dem Thema auseinandersetzen will, ist vorrangiges Entscheidungskriterium das vermutliche Volumenaufkommen, das man verbraucht. Wer lediglich E-Mails liest und versendet, die keine Bilder, Videos oder HTML-Code enthalten - sprich reine Textnachrichten versendet und gelegentlich Nachrichten liest oder auch einen kurzen Chat startet, kann mit 5-10 Mbyte pro Tag hinkommen. Das bedeutet, ein Volumenpaket mit etwa 200 Mbyte sollte ausreichen. Hierbei ist natürlich darauf zu achten, dass man seinen Volumen im Auge behält. In vielen Tarifen geht man bei vollem Volumen dazu über, jedes weitere Megabyte einzeln abzurechnen. Dabei kann man einer Preisspanne von 24 Cent bis 10 ¤ pro Megabyte entgegenblicken. Dabei würde beispielsweise der Download eines Liedes in mp3-Format, das 4 Megabyte Größe hat annähernd 40,00 ¤ kosten. Im realen Leben bekommen man dafür 2 komplette, aktuelle CDs. Wenn man mit dem Smartphone surft, empfehlen sich zusätzlich kleine Handybrowser wie Opera Mini. Hier werden die abgerufenen Daten zusätzlich durch Proxyserver geleitet, wobei die Daten komprimiert werden. Mit den Funktionen seines Smartphones sollte man sich ebenfalls auskennen, damit man weiß, wo man nachschauen kann, wie hoch der aktuelle Verbrauch ist. Die meisten Geräte bringen diese Fähigkeit von Haus aus mit.

UMTS Volumen oder Zeittarife oder doch Flaterate

Zieht man die Nutzung des Laptops vor, um unterwegs die Vorzüge des Internets zu nutzen, gilt hier genauso, dass man die verbrauchten Einheiten unter Kontrolle hält. Updates sollte man eventuell vermeiden und sie am heimischen Netz erledigen. Es sei denn, man ist länger von zu Hause weg, dann ist es Ermessenssache, welches Update wichtig ist und welches warten kann. Anders als beim Handy kommen die Browser mit ihrer vollen Leistung daher, was bedeutet, es findet keine Komprimierung statt. Es sind zwar Ansätze vorhanden, bei Opera beispielsweise oder auch Versuchen mit der Mobile-Variante des Firefox Fennec, aber ausgereift ist es nicht.


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Zu den Flatrates und Volumentarifen gesellt sich noch der Zeittarif dazu. Dieser würde Sinn machen, wenn nur eben etwas nachschaut, schnell runterlädt zum Offline-Bearbeiten oder Bearbeitetes hochlädt. Trennt man die Verbindung jedes Mal, wenn sie nicht von Nöten ist, kann man auch hier sparen. Bei einer Chatanwendung ist das natürlich dann wieder wenig sinnvoll. Denn die Zeit läuft, obwohl kaum Datenvolumen verbraucht wird.

Zusammengefasst gilt die Wiederholung. Bevor sich mit verschiedenen Anbietern beschäftigt, ist wichtig festzustellen, was genau man braucht. Das ist davon abhängig, was man machen will. Nur Mails lesen oder richtig massiv im Internet arbeiten. Danach ist ein Prepaid-Discounter manchmal vorteilhafter als die Flatrate. Um Kostenfallen zu vermeiden, sollte man dann auch die Zusatzinformationen zu den Tarifen lesen. Die Megabyte-Preise, die bei Erreichen einer Tarifoption fällig werden, können den Ausschlag geben.

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Autor: Redaktion TOP-DSL

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