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Gerade im Rahmen der CeBit wurde wieder einmal über das Ziel der Bundesregierung gesprochen, die Bevölkerung mit Breitbandinternet zu versorgen. Die Breitbandstrategie sieht somit unter anderem vor, die gesamte Bevölkerung bis Ende des Jahres 2010 mit einem Internetanschluss zu versorgen, der mindestens 1 Mbit/s aufweist. Ob dieses Ziel auch zeitlich wirklich eingehalten werden kann, wird jedoch immer häufiger infrage gestellt. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer. Gerade Möglichkeiten der mobilen Datenübertragung scheinen eine Chance auf die Erreichung der Ziele in der Breitbandstrategie zu bringen. Mit Funk- und Satelliteninternet könnten somit problemlos 100 % der Haushalte in Deutschland einen Internetanschluss erhalten.
Insbesondere in den ländlichen Regionen herrscht nach wie vor das Problem vor, dass die klassischen Breitbandanbieter hier nicht bereit sind, viel Geld zu investieren, um die Infrastruktur aufzubauen, da die Ausbeute hier geringer ist als in Ballungsräumen, wo zahlreiche Anschlüsse dicht nebeneinanderliegen. In vielen Regionen gibt es heute nach wie vor daher noch überhaupt keine Anschlussmöglichkeiten für Breitbandinternet, während den Kunden in den Ballungsräumen oft gleich mehrere Anbieter zur Verfügung stehen. Satelliteninternet könnte hier die geeignete Lösung bieten. Denn mit der richtigen Hardware kann somit unabhängig von Funknetzen oder Leitungen überall eine Internetverbindung geschaffen werden. Allerdings sind die Kosten bisher noch höher als bei herkömmlichen Anschlüssen und auch die Bandbreite ist beschränkt. Eine staatliche Förderung des Satelliteninternets, wie es bereits in Frankreich der Fall ist, könnte auch der Branche in Deutschland zum Aufschwung verhelfen.
Wichtig wäre vor allem aber auch eine sinnvolle Kombination aus Funk- und Satelliteninternet, um eine ausreichende Netzabdeckung erzielen zu können. Es muss einen Technologiemix geben, um die weißen Flecken auf der Deutschlandkarte schließen zu können. Kritiker sehen in Funk- und Satelliteninternet jedoch allenfalls eine Übergangslösung. Schlussendlich müssten doch Glasfaser- oder Kabelleitungen verlegt werden, um auch bisher unterversorgte Regionen endlich mit leistungsstarken Anschlüssen versorgen zu können.
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