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T-Online gewinnt 1,2 Millionen DSL-Tarifkunden im Gesamtjahr 2004

 
     
Call & Surf Basic 02.03.2005, Darmstadt

Die T-Online International AG hat mit einem sehr guten Wachstum im Geschäftsjahr 2004 ihre führende Rolle im deutschen Breitbandmarkt bestätigt. Konzernweit verzeichnet T-Online für 2004 einen Zuwachs um insgesamt 1,2 Millionen DSL-Tarifkunden. Der Konzernumsatz stieg in 2004 auf 2.011,8 Mio. Euro, eine Verbesserung um 9,3 Prozent gegenüber 2003. Das EBITDA wurde von 317,7 Mio. Euro 2003 um 48,7 Prozent auf 472,3 Mio. Euro in 2004 gesteigert. Die T-Online International AG erzielte mit 300,4 Mio. Euro in 2004 erstmals ein positives Konzernergebnis (mit Einmaleffekten).

Die sehr gute Entwicklung bei den DSL-Tarif Kunden zeigt sich auch am Marktanteil: Gemessen an den neu geschalteten T-DSL Anschlüssen der Deutschen Telekom bekräftigt T-Online mit einem Anteil von 55 Prozent auch 2004 seine Stellung als führender Internet Service Provider in Deutschland. "Mit dem sehr guten DSL-Kundenwachstum in 2004 haben wir unsere Vorgabe, nach der wir 50 Prozent der T-DSL-Neukunden im Gesamtjahr gewinnen wollten, übertroffen", erklärt der T-Online Vorstandsvorsitzende Rainer Beaujean. Konzernweit zählt T-Online zum Stichtag 3,6 Millionen DSL-Tarifkunden, davon 3,2 Mio. in Deutschland. Der Erfolg basiert auch auf den Werbekampagnen, mit der T-Online im Rahmen von zeitlich befristeten Aktionen den Einstieg in das Breitband-Internet für Neukunden im deutschen Markt noch attraktiver gestaltet hatte.

Erstmals positives Konzernergebnis, Ausland EBITDA-positiv.
Die positive Entwicklung des operativen Geschäfts schlägt sich für T-Online auch in weiter gesteigerten Finanzkennzahlen nieder. In einem stark umkämpften Wettbewerbsumfeld konnte T-Online im Geschäftsjahr 2004 Umsatz, EBITDA, operatives Ergebnis und das Konzernergebnis weiter verbessern. Die T-Online International AG erzielte dabei mit 317,0 Mio. Euro erstmals ein positives Konzernergebnis.

Auf der Umsatzseite verzeichnete T-Online insbesondere aufgrund des Wachstums der Kundenbasis konzernweite Zuwächse bei den festen Umsätzen (Subscription Fees) von 1.011,6 Mio. Euro 2003 auf 1.162,9 Mio. Euro in 2004. Auch der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU – Average Revenue per User) aus festen und nutzungsabhängigen Umsätzen (Blended ARPU) konnte von 14,9 Euro in 2003 auf 15,6 Euro in 2004 verbessert werden. Gleichzeitig steigerte T-Online im abgelaufenen Geschäftsjahr die Ertragskraft erfolgreich weiter. Die Rohertragsmarge, die den Umsatz abzüglich des Materialaufwands darstellt, beträgt Ende 2004 65,8 Prozent nach 59,3 Prozent im Vorjahr. Auf der Ergebnisseite verbesserte sich das EBITDA von 317,7 Mio. Euro 2003 auf 472,3 Mio. Euro in 2004. T-Online profitierte hier auch von der positiven Entwicklung des Segments "Übriges Europa", das ab dem zweiten Quartal 2004 wie zuvor angekündigt auf EBITDA-profitabler Basis zum Ergebnis beitrug. Gemessen am Umsatz hat sich der Anteil des internationalen Geschäfts von T-Online in 2004 auf 11 Prozent nach 9 Prozent im Vorjahr erhöht.

Auszeichnung der Qualität, Ausbau des Breitbandangebots.
T-Online hat dem eigenen Premiumanspruch folgend die Qualität weiter erfolgreich verbessert. Die unabhängigen Experten der Stiftung Warentest haben T-Online im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 sowohl in der Kategorien "DSL/Breitband" als auch "ISDN/Schmalband" jeweils mit dem Qualitätsurteil "gut" bewertet und T-Online zum Testsieger unter 10 gestesteten Internet Service Providern ausgezeichnet.
Auf Produktseite hat T-Online im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 die Angebote in den digitalen Unterhaltungsmärkten weiter erfolgreich ausgebaut. Die Musikdownloadplattform Musicload zählte zum Stichtag 420.000 Titel und 775.000 registrierte Kunden. Allein im Dezember 2004 zählte Musicload 1,4 Millionen Downloads. Neben den bereits bestehenden Kooperationen mit den führenden Musiclabels wie BMG-Sony, Warner und EMI wurde das Angebot in 2004 um Independent Labels ergänzt

Das Unterhaltungsprogramm T-Online Vision wurde in 2004 ebenfalls weiterentwickelt. Der Video on Demand-Dienst zählt Ende 2004 rund 180 laufend aktualisierte Topfilme. Neben den wichtigsten Hollywood-Studios sind seit November 2004 auch die Dokumentationen des Discovery Channels über Video on Demand verfügbar. Mit Handan und Samsung konnten in 2004 zudem zwei weitere Hardware-Partner für Media Receiver gewonnen werden, die Video on Demand auch auf den Fernseher der Kunden bringen.

Klare Ausrichtung auf "Triple Play"-Strategie für 2005.
Der Ausbau der digitalen Unterhaltungsservices wie Musicload oder Video on Demand ist ein zentraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung von T-Online. Durch die Fokussierung auf eine "Triple Play"-Strategie, will T-Online mit kombinierten Angeboten aus Internetzugang, Kommunikations- und Unterhaltungsangeboten, den individuellen Kundenwünschen nach einem umfassenden Breitbandangebot mit digitalen Medieninhalten entsprechen.

Mit dem Beginn der DSL-Komplettvermarktung zum 1. Februar 2005 hat T-Online eine zweite strategische Hauptinitiative bereits im laufenden Jahr aufgenommen. Darüber hinaus setzt T-Online im Rahmen einer langfristigen Strategieplanung einen dritten Schwerpunkt in der internationalen Expansion.

* Angaben zu den Finanzkennzahlen ohne wesentliche Einmaleffekte. Detaillierte Information zu den Einmaleffekten, siehe S. 10/11. Ergebnisse aus 2004 durch frühzeitige Anwendung von IFRS 3 beeinflusst.

Weiterführende Links:
» Nachrichten zum Thema telekom
» Deutsche Telekom erwirtschaftet 2004 einen Konzernüberschuss von 4,6 M...
» Telekom will deutlich höhere Preise für den Teilnehmeranschluss
» T-Home DSL
» T-Home Webseite

 

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