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Deutsche Telekom erwirtschaftet 2004 einen Konzernüberschuss von 4,6 Mrd. Euro
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03.03.2005, Bonn
Die Deutsche Telekom hat das Geschäftsjahr 2004 mit einem Konzernüberschuss von 4,6 Mrd. Euro abgeschlossen und damit das Ziel, weiter profitabel zu wachsen, klar erreicht. Der Umsatz des Konzerns stieg 2004 um 3,7 Prozent auf 57,9 Mrd. Euro nach 55,8 Mrd. Euro im Vorjahr.
Umsatzmindernd wirkten sich im Berichtsjahr Wechselkurseffekte sowie Neukonsolidierungen in Höhe von 0,7 Mrd. Euro sowie Entkonsolidierungen von 0,4 Mrd. Euro aus. Bereinigt um diese Effekte errechnet sich ein organisches Umsatzwachstum von 5,8 Prozent. Die Deutsche Telekom erwirtschaftete 22,7 Mrd. Euro im Ausland, was einem Anteil am Gesamtumsatz von 39 Prozent entspricht. Das Umsatzwachstum des Konzerns resultierte dabei vor allem aus dem Mobilfunk- und dem Breitbandgeschäft. Ausgehend von der positiven Entwicklung des Geschäftsjahres 2004 plant der Vorstand, vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung des Aufsichtsrates der Hauptversammlung eine Dividende von 0,62 Euro je dividendenberechtigter Aktie vorzuschlagen.
Neben der positiven Entwicklung der Divisionen hat die erfolgreiche Umsetzung der „Agenda 2004" wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen. „Der Erfolg von heute ist kein Garant für den Erfolg von morgen. Dessen sind wir uns sehr bewusst. Und deshalb werden wir auch weiterhin alles Notwendige tun, um die eingeleitete Entwicklung auf eine langfristige und nachhaltige Basis zu stellen", sagte der Vorstandsvorsitzende Kai-Uwe Ricke.
Entschuldung des Konzerns konsequent umgesetzt
Durch die gute Performance des Konzerns konnte auch der Stand der Finanzverbindlichkeiten weiter reduziert werden. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten gingen 2004 um 11,4 Mrd. Euro auf 35,2 Mrd. Euro zurück. Dies wurde überwiegend aus dem Free Cash-Flow und Beteiligungsverkäufen wie dem Verkauf eines 15-prozentigen Anteils an dem russischen Mobilfunkunternehmen MTS ermöglicht, an dem die Deutsche Telekom mit rund 25 Prozent beteiligt war. Der Free Cash-Flow vor Ausschüttung lag 2004 bei 10,2 Mrd. Euro nach 8,3 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. Das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zum bereinigten EBITDA lag zum Stichtag 31. Dezember 2004 bei 1,8.
Betriebsergebnis um 4,4 Mrd. Euro gesteigert
Beim EBITDA ohne Sondereffekte hat die Deutsche Telekom mit 19,4 Mrd. Euro einen Anstieg um 5,9 Prozent verbuchen können. Im Vorjahr lag das EBITDA ohne Sondereffekte bei 18,3 Mrd. Euro. Das organische EBITDA, das um Wechselkurseffekte und Konsolidierungskreisänderungen bereinigt wird, legte sogar um 7,1 Prozent auf 19,5 Mrd. Euro zu. Der EBITDA-Anstieg ist vor allem auf das Umsatzwachstum zurückzuführen. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 33,5 Prozent von 32,8 Prozent.
Der starke Anstieg des Konzernüberschusses 2004 auf 4,6 Mrd. von zuvor 1,3 Mrd. Euro resultierte vor allem aus dem verbesserten Finanzergebnis und der positiven Entwicklung des Betriebsergebnisses. Lag das Betriebsergebnis 2003 noch bei 5,4 Mrd. Euro, so erwirtschaftete der Konzern im abgelaufenen Jahr 9,9 Mrd. Euro – ein Anstieg von rund 83 Prozent. Neben dem anhaltenden Umsatzwachstum und der daraus resultierenden Verbesserung des bereinigten EBITDA haben auch Sondereffekte das Betriebsergebnis positiv beeinflusst. Diese Sondereffekte entstanden unter anderem durch eine Zuschreibung auf die US-amerikanischen Mobilfunklizenzen in Höhe von 2,4 Mrd. Euro auf Grund geänderter Marktbewertungen sowie aus Veräußerungserlösen von knapp 1,2 Mrd. Euro.
Das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte verbesserte sich von 5,2 Mrd. Euro im Vorjahr auf 6,9 Mrd. Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss stieg von 0,2 Mrd. Euro auf 2,2 Mrd. Euro.
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