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Trends beim mobilen Internet
26.12.2011, Osnabrück

Das Jahr 2011 gilt als das Jahr der mobilen Internetnutzung. Deutlich zu sehen ist diese Entwicklung an den steigenden Verkaufszahlen der mobilen Endgeräte. Erstmals wurden heuer mehr mobile Geräte verkauft als stationäre Computer. Dies ist laut einer Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft, BVDW, darauf zurückzuführen, dass die Preise für die mobilen Internetzugänge günstig sind. Außerdem verweist der BVDW auf die hohe Geschwindigkeit bei der Datenübertragung mittels mobilem Internet. Auch wenn es nur auf einige Provider zutrifft, so kann man bei einigen Anbietern durchaus mobile Internetanschlüsse mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 14,4 Mbit/s buchen. Bei anderen Internetprovidern sind allerdings nur bis zu rund 7,2 Mbit/s möglich. Daher ist es ratsam, bei der Auswahl des Providers auf die angebotene Geschwindigkeit zu achten, um dann keine Enttäuschung zu erleben. Ein Vergleich ist vor allem dahin gehend lohnenswert, da das Preisniveau der verschiedenen Tarife relativ gleichbleibend ist. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Tarifen sind preislich gesehen sehr gering, während es bei den Geschwindigkeiten durchaus größere Differenzen gibt. Denn wenn man nur wenige GB mit 7,2 Mbit/s im Netz surfen kann, danach aber nur eine Geschwindigkeit von wenigen Kbit/s zur Verfügung hat, wird das Surfen zur Tortur.

Veröffentlichung einer neuen Studie

In der Mobile Monitor II/2011 Studie werden die aktuellen Zahlen der mobilen Internetanschlüsse, der Preise und der Übertragungsgeschwindigkeiten veröffentlich. Da es sich hierbei bereits um die zweite Studie dieser Art in diesem Jahr handelt, können problemlos Vergleich angestellt bzw. Veränderungen beobachtet werden. Laut der Studie wurden heuer in Deutschland zehn Millionen Smartphones und 1,5 Millionen Tablets verkauft. Für Mark Wächter, den Vorstand der Fachgruppe Mobile im BVDW, zählt vor allem, dass für die Endkunden das mobile Internet weiterhin leistbar bleibt. Wächter hebt hervor, dass es hinsichtlich der Preisentwicklung für die mobilen Internetdienste kaum Veränderung gab. Das anfängliche Preisniveau konnte gehalten werden. Daher stehen den Kunden günstige Tarife zur Verfügung, die hinsichtlich der gebotenen Leistung durchaus in Ordnung sind. Mit 14,99 Euro pro Monat steht der günstigste mobile Internettarif ganz oben auf der Liste. Die günstigste Tagesflat gibt es bereits ab 1,99 Euro pro Tag. Wer einen Tarif sucht, der nach verbrauchtem Volumen abgerechnet wird, muss mit mindestens 19 Cent pro MB rechnen. Alles in allem handelt es sich bei diesen Tarifen um sehr günstige Angebote für das mobile Internet.

Meistens gleichbleibende Preise und Leistungen

Neben den Preisen sind auch die angebotenen Leistungen durchwegs gleichbleibend. Übertragungsgeschwindigkeiten von 2 Mbit/s im Upstream sowie sogar bis zu 14,4 Mbit/s im Download bieten eine komfortable Lösung, um mobil im weltweiten Netz zu surfen. Allerdings offerieren nur wenige Provider die angegebene Geschwindigkeit. Bei den meisten Tarifen kann man mit bis zu 7,2 Mbit/s mobil surfen. Wer besonders günstige, aber von der Leistung her gesehen gute Tarife nutzen möchte, sollte sich nach Angeboten umsehen. Hier können durchaus große Unterschiede bestehen. Besonders Datenflatrates sollten unter die Lupe genommen werden. Damit das Surfen vom Anfang bis zum Ende Spaß macht und mit einer akzeptablen Geschwindigkeit möglich ist, sollten neben dem Preis und der Übertragungsgeschwindigkeit auch die Datenvolumen beachtet werden. Denn es gibt viele Angebote, die zwar eine hohe Geschwindigkeit zu einem günstigen Preis beinhalten, bei denen aber die hohe Geschwindigkeit nur für ein begrenzten Datenvolumen gültig ist. Sobald ein bestimmtes Volumen erreicht ist, wird die Geschwindigkeit erheblich gedrosselt. Für den Vergleich der unterschiedlichen mobilen Flatrate-Tarife der Mobile Monitor Studie wurden nur jene Flatrate-Tarife herangezogen, die ein uneingeschränktes Datenvolumen enthalten, bzw. jene Tarife, bei denen eine Geschwindigkeitsdrosselung erst nach dem Erreichen von mindestens fünf GB erfolgt. Selbstverständlich ist es nicht vorausgesetzt, dass die vom Provider angebotene Geschwindigkeit von jedem und überall erreicht wird. Die tatsächliche Übertragungsgeschwindigkeit hängt neben der Leistung des mobilen Endgerätes sowie vor allem vom Standort ab, an welchem das Internet genutzt wird.


Autor: Redaktion TOP-DSL



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