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Neue Studie: Viele Emails belasten Arbeitnehmer
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23.06.2006, München
Zahlreiche und häufig unnötige Emails kosten deutschen Arbeitsnehmern einen beträchtlichen Teil ihrer Arbeitszeit, so eine aktuelle räpresentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Zeitung der Süddeutschen Zeitung Wissen. Fast 60% beklagen den Austausch unnötiger Informationen. Einer von drei Befragten habe zusätzlich den Eindruck, dass die Belastung durch Emails in letzter Zeit zugenommen hätte und gut 22% haben den Eindruck, dass dadurch ihre Konzentration gestört wird und sie von ihrer Arbeit abgehalten werden. Trotzdem lesen laut der Umfrage mindestens ein Viertel der Berufstätigen in Büros neue Emails sofort nach Eingang und fast 56% geben sogar an berufliche Emails ausserhalb ihrer normalen Arbeitzeiten von zu Hause abzurufen und zu beantworten. Aktuellen Schätzungen zu Folge werden täglich etwa 60 Milliarden Emails versendet, der größte Teil davon achtlos verfasst, was wiederum oft zu Missverständnissen führe, so ein Witschaftspsychologe von der Universität Erlangen. Oft sei ein kurzes Telefongespräch für Terminabsprachen viel sinnvoller als die Zeit raubende Abwicklung über Emails. Die Umfrage wurde im Mai vergangenen Jahres in einer repräsentativen Gruppe von Bürgern ab vierzehn Jahren durchgeführt.
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