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1&1 Virenwarnung wegen Massenversand von gefälschten Rechnungen
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10.01.2007, Montabauer
Seit dem 5.01.07 werden von Unbekannten millionenfach E-Mails versendet, die sich als 1&1 Rechnungen tarnen. Von 1&1 werden die Internetnutzer dringend davor gewarnt, die Anhänge der Mails durch Doppelklicken zu öffnen, da der Dateianhang den gefährlichen PC-Virus "Backdoor.Win32.agent. akf" enthält. Leider sind alle Internetnutzer vom Versandt betroffen und nicht nur 1und 1 Kunden. Die Mails werden an willkürlich zusammen gestellte E-Mail-Adressen millionenfach verteilt und haben folgende gefälschte Absenderadressen: info@1und1.de, support@1und1.de oder Rechnungsstelle@1und1.de . Die 1&1 Internet AG ist übrigens nicht das erste Opfer eines solchen Spam-Angriffs. Im vergangenen Jahr waren zum Beispiel gefälschte T-Com-Rechnungen im Umlauf, wie auch der Fernsehsender RTL und selbst das Bundeskriminalamt wurden von böswilligen SPAM-Versendern als gefälschte Absenderadressen in den E-Mails missbraucht. Im Anhang der Mail befindet sich die Datei Rechnung.pdf.exe, die mit dem Virus "Backdoor.Win32.agent. akf", einem so genannten „Trojaner“, infiziert ist. Wird diese Datei ausgeführt, erhalten Hacker die Möglichkeit, die auf dem Rechner befindlichen Daten auszuspähen oder diesen für weitere Angriffe zu missbrauchen. Da der Virus derzeit nur von etwa der Hälfte der Virenscanner erkannt wird, empfiehlt 1&1 ein Update auf aktuelle Versionen bzw. eine Aktualisierung der Anti-Viren-Dateien. Anwender, die eine entsprechende Mail bekommen haben, sollten auf keinen Fall den Anhang öffnen, sondern die E-Mail löschen.
Wenn die Datei versehentlich geöffnet wurde und keine Warnung eines Virenschutzprogrammes oder des PC-Betriebssystems angezeigt wurde, ist der betroffene Rechner wahrscheinlich infiziert. In diesem Fall sollten Anwender versuchen, den Rechner mit einem aktuellen Virenschutzprogramm zu säubern.
Kunden der 1&1 Internet AG können authentische E-Mails von 1&1 daran erkennen, dass ihr Name und ihre Kundennummer aufgeführt wird. 1&1 wird Strafanzeige gegen die unbekannten Versender der Massenmails stellen. Außerdem wird der Internet-Provider mit einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe versuchen, die Urheber der Massen-SPAM-Mail ausfindig zu machen.
Der Originaltext einer beispielhaften SPAM-Mail lautet folgendermaßen:
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Betreff: 1&1 Internet AG - Ihre Rechnung 5430946 Dezember
Sehr geehrter 1&1 Kunde, anbei erhalten Sie Ihre Rechnung vom 29.12.2006. die Gesamtsumme für Ihre Rechnung im Monat Dezember beträgt: 59,99 Euro.
Gemäß der erteilten Einzugsermächtigung werden wir den Betrag in den nächsten Tagen von Ihrem Konto einziehen.
Ihre Rechnung finden Sie als Anhang im PDF-EXE-Format. Zum Lesen und Ausdrucken benötigen Sie kein zusätzliches Programm!
Fragen zu Ihrer Rechnung beantwortet Ihnen gerne unsere 1&1 Rechnungsstelle unter 0180 5 201 026 (12 ct/Min.) Übrigens: Wir haben unsere Servicezeiten für Sie erweitert und sind nun von Mo - Sa 08:00 - 20:00 Uhr für Sie da.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr 1&1 WebHosting-Team
[Dies ist eine automatisch generierte Nachricht, bitte antworten Sie nicht an diesen Absender. Falls Sie Fragen an den 1&1 Support haben, verwenden Sie bitte das Kontaktformular unter www.1und1.de/cc ]
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