14.03.2007, Hannover
T-Com macht 2007 zum Jahr der superschnellen Internetkommunikation. Mit dem forcierten Ausbau der Breitbandinfrastruktur wird die Vermarktungsbasis für Triple Play-Produkte und die Möglichkeit zur Nutzung von internetbasiertem Fernsehen (IPTV) deutlich ausgeweitet. Insgesamt wird mit dem Ausbau eine Abdeckung von mehr als 17 Millionen Haushalten bis Ende 2007 anvisiert. Damit verdreifacht die Deutsche Telekom das Vermarktungspotenzial für Triple Play-Produkte innerhalb kurzer Zeit und forciert das Wachstum bei schnellen Internetzugängen. Auch der Bereich der Entertainmentinhalte wird weiter ausgebaut: T-Com gewinnt die Disney-Tochter Buena Vista International Television als weiteren wichtigen Partner für den Video on Demand-Service. Damit bietet die Online-Videothek als einzige in Europa Inhalte aller acht großen Hollywood-Studios an.
"T-Com forciert in diesem Jahr die Entwicklung des Breitbandmarktes und eröffnet großen Kundengruppen die vielfältigen Möglichkeiten des Multimedia-Internets bis hin zum internetbasierten Fernsehen", sagt Timotheus Höttges, Vorstand T-Com/Sales&Service, Deutsche Telekom AG. "Wir verfügen über das beste Netz in Deutschland und bieten unseren Kunden die attraktivsten Inhalte. Der Hunger nach Bandbreite im Internet ist vor allem wegen der vielen Entertainmentinhalte und Web2.0 ungebrochen. Mit dem dualen Ausbau von VDSL und ADSL2+ schaffen wir die qualitativ hochwertige Basis für die Nutzung dieser Anwendungen."
In 2007 will die Deutsche Telekom 40 Prozent der Neukunden im Markt der schnellen Internetzugänge für sich erreichen. Bis 2010 sollen zudem 1,5 Mio. IPTV-Kunden gewonnen werden. Ein wichtiger Baustein der Highspeed-Offensive ist der Einsatz einer neuen Medienplattform auf Basis der Gigabit-Ethernet-Technologie. Damit können Kunden im Verlauf des Jahres 2007 in rund 750 Städten auch über die neuen Anschlüsse mit 16 Megabit pro Sekunde Dienste wie IPTV nutzen. Gleichzeitig investiert die Deutsche Telekom wie angekündigt in das neue Hochgeschwindigkeitsnetz auf Basis der zukunftsweisenden VDSL-Technik (Very High Speed Digital Subscriber Line) mit Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde und baut dieses Schritt für Schritt auf bis zu 50 Städte aus. Bis Ende 2007 werden bereits 26 Städte an VDSL angeschlossen sein. Dazu kommt der VDSL-Ausbau in der T-City Friedrichshafen, Gewinner des Städtewettbewerbs der Deutschen Telekom.
Mit dem Ausbau der VDSL-Technik stellt die Deutsche Telekom im nächsten Schritt ihren Kunden in Bochum, Bonn, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Karlsruhe, Ludwigshafen, Mainz, Mannheim, Wiesbaden und Wuppertal noch in diesem Jahr die neue Highspeed-Technologie zur Verfügung. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Telekom das VDSL-Netz in zwölf deutschen Städten ausgebaut. Durch den fortgesetzten Ausbau in 2007 erreicht das VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz rund 8,2 Millionen Haushalte, ab 2008 ist der schrittweise Ausbau auf insgesamt 50 Städte geplant. Timotheus Höttges: "Mit VDSL haben wir künftig die Möglichkeit, unseren Kunden neue interaktive Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Diese neuen Märkte wollen wir nun konsequent entwickeln. Ein einzigartiges Angebot plus besserer Kundenservice sind der Schlüssel, um uns im harten Wettbewerb zu differenzieren". Insgesamt erreicht die Deutsche Telekom AG mit dem kombinierten Ausbau von VDSL/ADSL 2+ in 2007 mehr als 17 Millionen Haushalte in Deutschland. Das bedeutet eine Verdreifachung der Vermarktungsbasis für TriplePlay innerhalb eines Jahres.
Mit der glasfaserbasierten VDSL-Technologie stehen den Nutzern deutlich höhere Download- und Upload-Geschwindigkeiten zur Verfügung, was besonders für neue interaktive Internet-Anwendungen (Web2.0) in Zukunft immer wichtiger wird.
Bestimmte innovative Anwendungen wie beispielsweise HDTV, 3-D Simulationen oder das parallele Nutzen verschiedener Dienste in einer massenmarktfähigen Qualität benötigen immer höhere Bandbreiten. Diese neuen Angebote werden deshalb nur über die VDSL-Technologie angeboten werden können.