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In der Stadt Jena mussten die Kunden von Versatel in der letzten Zeit vermehrt mit Störungen in der Netzinfrastruktur zurechtkommen. So kam es vor allem beim Telefonieren bereits öfters zu Problemen mit der Sprachübertragung. Die Festnetzkunden von Versatel können weder angerufen werden, noch andere anrufen. Obwohl sich die Kunden nach der Feststellung von Problemen natürlich rasch an den Anbieter gewendet haben, gab es jedoch nicht sofort eine Erklärung für die Störungen im Netz bzw. auch keine Angabe darüber, wie lange es noch dauern würde, bis der Schaden behoben sein wird. Schließlich wurde jedoch nach intensiver Fehlersuche seitens Versatel festgestellt, dass ein defekter Verteilerkasten die Ursache für die Störungen sein dürfte. Dieser wird jedoch nicht direkt von Versatel betrieben, sondern gehört der Telekom.
Viele Versatel-Kunden haben sich postwendend an die Telekom gewendet, um weiter über die Behebung des Schadens informiert zu werden und endlich wieder normal telefonieren zu können. Doch bis auf Weiteres konnte auch die Telekom nicht weiterhelfen, da der besagte Verteilerkasten dieser gar nicht bekannt war. Doch auch Versatel schien weiter an der Behebung des Schadens aktiv geblieben zu sein. Denn noch am Sonntag erhielten die Kunden per SMS Information darüber, dass der Schaden nun eindeutig festgestellt wurde und auch behoben wurde. Die Leitungen blieben jedoch noch bis Mitte der Woche tot.
Mittlerweile steht fest, dass es sich bei den Störungen in Jena um temporäre Ausfälle handelt und die Systemtechnik daran schuld ist. Selbstverständlich arbeitet Versatel daran, eine langfristig akzeptable Lösung zu erbringen und die Schäden wieder komplett zu beheben. Bis dahin wird den Kunden empfohlen, die Geräte einfach einmal vom Anschluss zu trennen und wieder anzustecken. Auch, wenn es Störungen gibt, sind diese nur temporär und die Kunden werden erneut zugeschaltet. Somit dürfte das ordnungsgemäße Telefonieren nur ab und zu möglich sein. Versatel arbeitete jedoch intensiv an der Behebung der Fehlers in der Systemtechnik. Am Freitag wurde das Problem dann behoben.
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