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Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe zertifiziert VIA net.works für KV-SafeNet

 
     
01.07.2005, Duisburg
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Westfalen-Lippe hat VIA net.works als einen von vier Anbietern bundesweit für das so genannte KV-SafeNet zertifiziert. Der Service Provider kann damit Praxen, Krankenhäuser und andere Vertragspartner der KV über eine VPN-Lösung an KV-Rechenzentren oder Infrastruktureinrichtungen ihrer Dienstleister anbinden. VIA net.works erhielt diese Zertifizierung, da das Unternehmen die hohen Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und technologische Leistungsfähigkeit erfüllt.
Als erstes Ergebnis der KV-SafeNet-Zertifizierung wird VIA net.works das zentrale Krebsregister Nordrhein-Westfalen der Universität Münster mit den einzelnen Kassenärztlichen Vereinigungen verbinden. Dafür stellt VIA net.works eine gesicherte Internetanbindung über ein VPN (Virtual Private Network) her. Es handelt sich dabei um ein DSL-VPN auf Basis von T-DSL-Anschlüssen oder Einwahlverbindungen mit übergelagerter IPSec-Verschlüsselung. Die Kassenärztlichen Vereinigungen werden ihre Anwendungen über Citrix-Terminalserver betreiben.
Mit dem Krebsregister will die nordrhein-westfälische Landesregierung genauere Erkenntnisse zur Volkskrankheit Krebs gewinnen. Seit 1. Juni 2005 müssen alle neuen Krebserkrankungen in dem Bundesland hierhin gemeldet werden. Weitere Projekte stehen kurz vor dem Start, darunter die vollelektronische Abrechnung der Vertragspartner mit der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung sowie das Projekt „digitale Patientenakte“ der Bundesregierung, für die das KV-SafeNet ebenfalls eine technologische Grundlage darstellen wird. Eine spezielle Rahmenrichtlinie regelt, dass nur die diejenigen Netzdienstleister das KV-SafeNet-Zertifikat erhalten, die den hohen Anforderungen an Sicherheit und Service der Kassenärztlichen Vereinigungen genügen. KV SafeNet berechtigt VIA net.works, so genannte „KV-Safenet-Anschlüsse“ zu vertreiben. Die beteiligten Kassenärztlichen Vereinigungen anerkennen es gegenseitig.
VIA net.works erwartet sich von der Zertifizierung zahlreiche Aufträge von Vertragspartnern der Kassenärztlichen Vereinigungen. Alle Ärzte sind zur Meldung von Krebsneuerkrankungen bei Patientenerstkontakt verpflichtet. Die Meldung muss elektronisch erfolgen. Infrage kommende Ärztegruppen sind zum Beispiel Zahnärzte, Onkologen, Internisten, Pathologen. Fred Seibl, Geschäftsführer der VIA net.works Deutschland GmbH: „Ich verspreche mir von der Nutzung des KV-SafeNet im Rahmen der digitalen Patientenakte ein enormes Geschäftspotenzial. Der Auftrag unterstreicht einmal mehr die Qualität der Dienste von VIA net.works.“
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