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Jene Frequenzen, die vor etwa drei Monaten versteigert wurden, kommen nun bei den 4G-Diensten der Deutschen Telekom AG zum Einsatz, die in Brandenburg an den Start gehen. Die Bundesnetzagentur verteilte die entsprechenden Frequenzen, wodurch es nun möglich ist, den Ausbau von schnellem Breitbandinternet auch in ländlichen Regionen durchzuführen. Bei den Versteigerungen kamen LTE Frequenzen unter den Hammer, die eine Erschließung des ländlichen Raumes zulassen können. Da die Deutsche Telekom AG bei dieser Versteigerung mehrere Frequenzen ergatterte, soll nun der Ausbau von schnellen Internetdiensten über so genannte 4G Dienste starten. Da die Mobilfunkfrequenzen dafür verwendet werden, bedarf es keinem umständlichen Ausbau der Leitungen. Lediglich geeignete Mobilfunksendemasten müssen errichtet werden, um die 4G Dienste anbieten zu können. Daher dauert der Ausbau von schnellen Internetverbindungen durch 4G weniger lang, als wenn man neue Glasfaserleitungen verlegen müsste.
Kyritz ist der erste Ortsteil von Brandenburg, der über eine funktionierende 4G Mobilfunkstation verfügt. Für die Telekom zählt diese Tatsache als Meilenstein auf dem Weg zur flächendeckenden Breitbandversorgung. Soweit die technischen Geräte verfügbar sind, können durch die 4G Dienste schon ab nächstem Jahr zahlreiche Kunden die Breitbandversorgung genießen. Da die Deutsche Telekom mehrere Mobilfunkfrequenzen ersteigerte, kann sie mit den 4G Diensten auch bisher unerschlossene Gebiete mit schnellem Internet versorgen. Von den schnelleren Internetverbindungen sollen nicht nur Privatpersonen profitieren. Besonders für Unternehmen stellt ein schneller Internetzugang eine wichtige geschäftliche Voraussetzung dar.
Die Deutsche Telekom plant, mit dieser Technologie bis Jahresende an die 1.000 Orte, in denen bislang noch keine Breitband-Anbindung möglich ist, mit schnellem Internet zu versorgen. Eine bedeutende Voraussetzung dafür stellt die Verfügbarkeit der entsprechenden Geräte auf dem Markt dar. Bereits ab 2011 sollen die Hersteller die technischen Geräte auf den Markt bringen. Etwa die Hälfte dieser 1000 Orte soll mit 4G versorgt werden, während die andere Hälfte durch UMTS, DSL und Glasfaserverbindungen ans schnelle Internet kommen kann.
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