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Der Bürgermeister der bayrischen Gemeinde Hiltenfingen, Kornelius Griebl, freut sich, dass die Bauarbeiten für den Ausbau der Glasfaser- und Kupferkabel endlich begonnen haben. Denn damit steht den etwa 700 Haushalten in Hiltenfingen bald eine schnelle Internetverbindung zur Verfügung, die Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s ermöglicht. Im Vergleich dazu erreichte man mit den bisherigen Leitungen lediglich Bandbreiten von bis zu 1 Mbit/s. Am Monat wurde damit begonnen, die Trasse für die Verlegung der Glasfaser- und Kupferkabel auszubaggern, und ab November soll die neue Leitung für die Haushalte in Hiltenfingen zur Verfügung stehen.
Die Freude bei den Einwohnern wie auch beim Bürgermeister von Hiltenfingen ist groß, denn eigentlich sollte bereits im Juli mit dem Ausbau der Leitungen begonnen werden. Endlich erfolgte der Spatenstich und bereits in drei Monaten wird das schnelle Internet in Hiltenfingen verfügbar sein. Einen wichtigen Anteil an der Verwirklichung dieses Vorhabens haben die beiden Unternehmen LEW TelNet und M-net. LEW TelNet, eine Tochter der Lechwerke, agiert als Schnittstelle zwischen sieben Punkten der vorhandenen Telefonleitungen. Den DSL-Anbieter stellt M-net dar, wobei auch andere Anbieter für die Bewohner von Hiltenfingen in Betracht gezogen werden können.
Für das Projekt fordern LEW TelNet und M-net einen Betrag in der Höhe von 154.000,- Euro, wobei etwa zwei Drittel vom Freistaat Bayern aufgebracht werden. Diese finanziellen Mittel stammen aus dem Topf des Programms zum Ausbau der Breitbandversorgung im ländlichen Raum. Das restliche Drittel muss die Gemeinde Hiltenfingen stellen.
Im Zuge dieser Bauarbeiten wollte die Stadt Schwabmünchen den südwestlichen Teil der Stadt über die Trasse von Hiltenfingen an das schnelle Internet anschließen. Allerdings ist es nicht möglich, den Südwesten von Schwabmünchen durch diese Baumaßnahmen an das Glasfasernetz anzuschließen. Die Absicht von Schwabmünchen lag darin, jenen Stadtteil, der nur mit niedrigen Bandbreiten versorgt wird, an das neue Glasfasernetz anzuschließen und so den Einwohnern kostengünstig das schnelle Internet anbieten zu können. LEW TelNet argumentierte die Ablehnung des Vorhabens damit, dass sich durch den Ausbau in dieses Gebiet kaum Synergieeffekte ergeben würden.
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