Vodafone möchte nun auch Randgebiete, in denen es kein DSL gibt, mit dem schnellen Internet verbinden.
Rund zehn Prozent der Befölkerung in Deutschland haben noch nicht die Möglichkeit , Breitbandverbindungen zu nutzen. Dieses soll nun durch freie Frequenzen geschehen, die durch die Digitalisierung des Fernsehrundfunks (DVB-T) entstanden sind. Diese sollen sich am besten dazu eignen, DSL flächendeckend zu verwenden. Dies sagte Fritz Joussen im Interview mit der FAZ. So würden dann auch benachteiligte Wirtschaftsstandorte wieder interessant. Allerdings geht der Vergabeprozess nur schleppend voran. Die Erschließung der benachteiligten Gebiete könnte hingegen schnell erfolgen.
Interesse an den Frequenzen haben neben Vodafone auch noch evtl. T-Mobile und andere Anbieter. Allerdings ist der Netzausbau nicht gerade günstig und wird vermutlich einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten.