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Arcor erzielt Umsatz-Rekord von mehr als 2 Mrd. Euro

 
     
31.05.2007, Eschborn

Im Geschäftsjahr 2006/07 hat Arcor beim Umsatz erstmals die Schwelle von zwei Milliarden Euro überschritten und das Konzernergebnis weiter deutlich verbessert. Der Umsatz ist von April 2006 bis März 2007 im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf mehr als 2,1 Milliarden Euro gestiegen. Um 44 Millionen auf 98 Millionen Euro legte der Konzernüberschuss zu. „Wir gehören im Festnetzmarkt zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen. Gleichzeitig erhöhen wir unsere Profitabilität“, erklärte Arcor-Chef Harald Stöber heute bei der Präsentation der Jahresbilanz.

Auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte Arcor im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Anstieg verzeichnen. Das EBITDA kletterte um 58 Millionen auf 394 Millionen Euro.
Wesentlicher Treiber der erfolgreichen Geschäftsentwicklung ist der in Deutschland weiter boomende Breitbandmarkt. So surften Ende März 2007 rund 2,1 Millionen Kunden via schnellem DSL-Internetzugang von Arcor. Das waren 780.000 Kunden mehr als ein Jahr zuvor.
„Im Breitbandmarkt legt Arcor rasanter als alle anderen alternativen Wettbewerber zu“, betonte Harald Stöber. Allein zwischen Januar und März 2007 verzeichnete das Unternehmen mit 245.000 DSL-Neukunden den bislang höchsten Quartals-Zuwachs. Auf 13,4 Prozent erhöhte sich im Geschäftsjahr 2006/07 der DSL-Marktanteil von Arcor.

Der Arcor-Chef prognostizierte für den deutschen DSL-Markt bis Ende dieses Jahres einen Anstieg auf 18 Millionen und bis Ende 2008 auf 21 Millionen Kunden. Nahezu 60 Prozent aller Internet-Haushalte würden dann via DSL im weltweiten Datennetz surfen. Mittelfristig sei eine Penetration von mehr als 90 Prozent der Internet-Haushalte möglich.
Arcor hat aktuell über 550 Städte mit eigener Infrastruktur erschlossen und bietet dort seine Komplett-Pakete aus schnellem DSL-Zugang und Sprach-Anschluss an. Inzwischen erreicht das Unternehmen 60 Prozent der deutschen Privathaushalte und Gewerbestandorte mit seinem Netz. Im Geschäftsjahr 2006/07 investierte Arcor mit 278 Millionen Euro rund 13 Prozent des Umsatzes in den Ausbau der Infrastruktur.
Neben dem Flächenausbau modernisiert Arcor sein Netz. „Wir machen unsere Infrastruktur fit fürs 21. Jahrhundert“, sagte Stöber. Arcor biete jetzt einen Kommunikations-Anschluss, über den Kunden gleichzeitig telefonieren, surfen und fernsehen können. Bereits im dritten Quartal 2007 werde der Großteil aller Neukunden mit der Technik angeschaltet.

Harald Stöber begrüßte die Ankündigung der Bundesnetzagentur, das neue VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom für den Wettbewerb öffnen zu wollen. Der Arcor-Chef forderte den Regulierer auf, schnellstens faire Bedingungen für den Zugang festzulegen. Die Telekom habe beim VDSL-Aufbau einen Vorsprung von drei Jahren. Die Netzagentur dürfe daher keine Zeit verlieren. Stöber: „Wir sind startklar und wollen die Telekom auch beim VDSL-Ausbau nicht alleine lassen.“

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