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1&1 Chef will Fusion von freenet mit Debitel verhindern
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15.04.2008, Montabaur
Die Fusion der Mobilfunkanbieter freenet und Debitel steht kurz vor dem Abschluss. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, sollte bereits am Montag der freenet Aufsichtsrat informiert werden und heute die Verträge mit dem Debitel-Eigner Permira unterschrieben werden. Doch laut Financial Times Deutschland hat sich nun Ralph Dommermuth, Chef von United Internet ( 1&1, GMX, Web.de ) und Freenet-Großaktionär, eingeschaltet : "Sollte es zu einer Nacht-und-Nebel-Aktion kommen, kann es für einen neuen Freenet-Großaktionär Permira unbequem werden", zitiert das Blatt Dommermuth. Dieser habe mit seiner Drohung sein Ziel erreicht: Der Vertragsabschluss sei verschoben, der Aufsichtsrat der freenet AG werde erst am kommenden Freitag tagen. Hintergrund ist die von United Internet angestrebte Übernahme von freenet. Mit der freenet/Debitel Fusion würde United Internet an Einfuss beim Hamburger Telekommunikatioonsunternehmen freenet verlieren und anstatt rund 25% nur noch etwa 20% an freenet halten. Damit würde Dommermuth die Sperrminorität und die daraus resultierende gute Verhandlungsposition beim Verkauf des freenet DSL-Geschäfts einbüßen.
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