Upload
(Upstream) bezeichnet den Vorgang, Dateien vom lokalen Rechner auf einen Internet-Server zu übertragen.
Die Upload-Geschwindigkeit ist bei den hierzulande verbreiteten asymmetrischen
DSL-Anschlüssen (ADSL - Asymmetric Digital Subscriber Line), nur ein Bruchteil der Download-Geschwindigkeit (Downstream). Sie liegt beim Faktor 6 - 15,63:
| Download | Upload | Dämpfung | Anschluss |
| 384 kbit/s | 64 kbit/s | bis 55 dB | DSL 1000 mit Rückfalloption |
| 768 kbit/s | 128 kbit/s | bis 46 dB | DSL 1000 mit Rückfalloption |
| 1024 kbit/s | 128 kbit/s | bis 43 dB | DSL 1000 |
| 1536 kbit/s | 192 kbit/s | bis 39,5 dB | DSL 2000 mit Rückfalloption |
| 2048 kbit/s | 192 kbit/s | bis 36,5 dB | DSL 2000 |
| 3072 kbit/s | 384 kbit/s | bis 32 dB | DSL 6000 mit Rückfalloption |
| 6016 kbit/s | 576 kbit/s | bis 18 dB | DSL 6000 |
| 16000 kbit/s | 1024 kbit/s | bis 17 dB | DSL 16000 |
Die Dämpfungswerte entsprechen den Kriterien der
Deutschen Telekomund können bei anderen Anbietern leicht variieren. Einige Provider bieten eine erhöhte Upload-Geschwindigkeit an. Als Voraussetzung gilt, genau wie bei der Download-Geschwindigkeit, eine entsprechende Güte der Leitung. Das Hauptkriterium sind dabei die Dämpfungswerte, die abhängig von der Länge der Leitung und ihrem Aderquerschnitt sind. Alte Leitungen, die noch von der Deutschen Bundespost verlegt wurden, haben einen Durchmesser von 0,8 mm und eine Dämpfung von 5,7 dB/km, neuere Leitungen, die vielleicht nur 4mm aufweisen, dagegen schon 12,0 dB/km. Um die mögliche Upload-, beziehungsweise Download-Geschwindigkeit zu ermitteln, kann man ganz grob von 10 dB/km vom eigenen Standort bis zur nächsten Vermittlungsstelle ausgehen.
Bei SDSL-Anschlüssen (Symmetric Digital Subscriber Line), die eine Übertragungsgeschwindigkeit von 2,304 Mbit/s haben, sind Download- und
Upload-Geschwindigkeit gleich. Sie werden aber meist für Firmen geschaltet (beispielsweise als Standleitung, zur Anbindung an das Internet) und sind im privaten Bereich selten zu finden.