SIP
(Session Initiation Protocol) ist ein 1999 von der IETF (Internet Engineering Task Force) entwickeltes Signalisierungsprotokoll, für die Initialisierung, Steuerung und Terminierung von Multimedia-Übertragungen.
Es wird für die
Internet-Telefonie und die Verteilung von Multimedia-Angeboten verwendet und ermöglicht die Verbindung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern.
Während SIP den Aufbau, die Steuerung und den Abbau der Verbindungen regelt, sind für die Vereinbarungen über den Transport der Daten andere Protokolle, wie SDP (Session Description Protocol), verantwortlich.
SIP besitzt Leistungsmerkmale wie Identitätsübermittlung, Anrufweiterleitung oder Konferenzschaltung.