RPS
(Rights Protection System) ist ein von dem deutschen Bundesverband der Phonoindustrie entwickeltes System, das illegal vervielfältigte Mediadateien erkennt und den Zugriff auf diese Adressen über eine so genannte negative
URL-Liste ausschließt.
Das System sollte ursprünglich - wäre es nach dem
Bundesverband der Phonoindustrie gegangen - auf den
Servern der ISPs (Internet Service Provider) installiert werden. Diese wurden aber als Vermittler und nicht als Anbieter eingestuft, sodass sie für die Inhalte der angebotenen Seiten nicht verantwortlich zu machen sind.
RPS ist indes nicht auf mp3 und Co. beschränkt und lässt sich zur Kontrolle aller möglichen
Internetinhalte verwenden. Ein bekanntes Beispiel für ein Land, dass eine "nationale Firewall" zur Zensur einsetzt, ist China.