Modem
ist ein Kunstwort aus den Begriffen Modulation und Demodulation und dient der Datenübertragung zwischen zwei Systemen.
Analoge Modems wandeln die digitalen Daten eines Computers in (telefontaugliche)
analoge Signale um, indem sie diese auf eine Trägerfrequenz aufsetzen (Modulation), die dann über die analoge Teilnehmeranschlussleitung (Tal) zum nächsten Knotenpunkt des jeweiligen
Internetproviders übertragen werden. In der Gegenrichtung werden die analogen Signale wieder in digitale Signale umgewandelt - die Trägerfrequenz wird entfernt (Demodulation).
Beim digitalen
ISDN oder bei
DSL ist das nicht nötig, der Begriff hat sich aber trotzdem durchgesetzt.