Leitungsvermittlung
ist die im Telefonnetz übliche Verbindungstechnik.
Hierbei wird beim Verbindungsaufbau eine Leitung zwischen dem Anrufer und dem Angerufenen geschaltet, die bis zum Verbindungsabbau unverändert bestehen bleibt. Der Verbindungsaufbau und -abbau geschieht automatisch durch die Vermittlungsstellen.
Die ersten Vermittlungsstellen gab es schon ab 1881. Der Anrufer teilte damals dem "Fräulein vom Amt" den Verbindungswunsch mit und wurde von Hand verbunden. Es folgten mechanische Lösungen mit Drehwählern (1908), elektronische Vermittlungsstellen, die mit Relais arbeiteten (Anfang der 70er Jahre), auf Halbleitern basierende Vermittlung und schließlich die jetzigen, digitalen Vermittlungsstellen.