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HSUPA |
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Informationen über HSUPA im DSL Lexikon
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) ist eine Erweiterung des
Übertragungsprotokolls für den Upload von Daten in UMTS Netzen.
HSUPA benutzt das ein Bit Modulationsverfahren BPSK (Binary Phase Shift
Keying) und erreicht im Release 8 maximale Übertragungsgeschwindigkeiten
von 5,76 Mbit/s im Upload. Damit ergänzt es HSDPA, das den Download in
UMTS-Netzen beschleunigt.
In Deutschland werden diese Technologien von Vodafone und T-Mobile
angeboten, die ihre Netze hauptsächlich in größeren Städten
zufriedenstellend ausgebaut haben. Auch der Anbieter O2
stellt HSDPAfür seine UMTS-Netze zur Verfügung, der Ausbau von HSUPA
hat jedoch gerade erst begonnen.
Die jetzigen Übertragungsgeschwindigkeiten von HSUPA bewegen sich
zwischen 1,4 Mbit/s und 2 Mbit/s. Bis Ende 2010 will der Anbieter
T-Mobile sein gesamtes UMTS-Netz auf 2 Mbit/s aufrüsten.
Um die neue Technik nutzen zu können braucht man Handys oder
Notebook-Karten, die HSDPA und HSUPA unterstützen. Manche Hersteller
bescheinigen ihren Geräten sogenannte HSPA Unterstützung - wobei beide
Technologien gemeint sind, ein Blick in die technischen Spezifikationen
aber nicht schaden kann. Bei neueren Geräten sollte ein Softwareupgrade
genügen.
Wer HSDPA / HSUPA als alternativen Internetzugang nutzen möchte, weil
DSL gar nicht oder nur eingeschränkt erhältlich ist, sollte vorher die
Verfügbarkeit hinterfragen. Die im Internet abrufbaren Karten, die die
Verfügbarkeit einzelner Netzanbieter für beliebige Postleitzahlen
darstellen, sind nur rechnerische Modelle, die über die tatsächliche
Verfügbarkeit nichts aussagen und nur Tendenzen vorgeben.
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