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HSDPA |
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Informationen über HSDPA im DSL Lexikon
HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ist ein von 3GPP (3rd Generation
Partnership Project) definiertes Kommunikationsprotokoll für UMTS
(Universal Mobile Telecommunications System), das hohe
Download-Datenraten im Mobilfunk ermöglicht.
Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 14,4 Mbit/s, wird
aber z.Z. nicht erreicht.
Der Vorreiter Vodafone gewährleistet nach eigenen Angaben eine
Netzabdeckung von 80 % der Bevölkerung mit HSDPA, mit 3,6 Mbit/s. In
Stadtgebieten wird an rund 350 Hotspots, wie beispielsweise an Flughäfen
oder Bahnhöfen, 7,2 Mbit/s erreicht. Im ländlichen Raum dagegen nur 1
Mbit/s.
Im Netz von T-Mobile sieht es ähnlich aus, auch hier wird eine Abdeckung
von rund 80 % der Bevölkerung angegeben, die sich hauptsächlich auf
Ballungszentren bezieht und eine Datenrate von 3,6 Mbit/s im Download
haben soll. Der Ausbau mit 7,2 Mbit/s, hat an Standpunkten mit besonders
hohem Verkehrsaufkommen begonnen.
Auch O2 baut ein HSDPA-Netz aus, momentan mit 3,6 Mbit/s.
Der Eindruck, ein Hochgeschwindigkeitsnetz für den mobilen Empfang wäre
fast überall verfügbar, täuscht allerdings. In der Praxis sind
akzeptable Datenraten nur in größeren Städten verfügbar und der Empfang
reist zwischen ihnen häufig ganz ab. Dazu kommen noch hohe Latenzzeiten,
die mit etwa 100 ms, für Anwendungen wie Online-Spiele nicht gerade
geeignet sind. Der Grund ist nicht nur in der
Übertragungsgeschwindigkeit zu suchen, sondern auch in der Anbindung der
Mobilfunknetze. Die Daten müssen oftmals zu viele Stationen durchlaufen,
bis sie das Internet erreichen. Eine Verbesserung wird erst mit der
Einführung von LTE (Long Term Evolution) ab 2010 erwartet.
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